Krankheiten unserer Hunde (Auszug)

 

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Hunde können heute zuverlässig gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose, Virushusten und Tollwut geschützt werden. Dafür stehen Einzel- und Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung. Die jährliche Wiederholungsimpfung beim Hund ist heute dank neuer Impfstoffentwicklungen sehr einfach geworden. Durch die 8-fach-Impfung genügt einmal im Jahr eine Injektion. Optimalen Schutz vor Parvovirose und Staupe erzielt man, wenn Welpen möglichst früh, etwa ab der 5. Lebenswoche, mit speziellen Welpenimpfstoffen geimpft werden und diese Grundimmunisierung dann zusammen mit den anderen Impfungen abgeschlossen werden. Welpen sollten ab der 9. Lebenswoche gegen alle Infektionskrankheiten grundimmunisiert werden. Da bei der Impfung von Welpen evt. individuelle Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen, sollten Sie sich nach dem Erwerb eines Hundes vertrauensvoll an Ihren Tierarzt wenden. Beachten sie auch Schutzimpfung rechtzeitig vor Antritt einer Reise, und für Hundevereine ist eine Impfung Pflicht. Ohne Impfung nicht auf Hundeplätze.

 

 

 

Staupe

Das Staupevirus ist auch hierzulande noch weit verbreitet und kommt in allen Ländern mit Hundehaltung vor. Der Hund kann sich nicht nur durch Kontakt mit einem anderen Hund anstecken sondern auch zum Beispiel beim Waldspaziergang, weil z. B. Marder und Frettchen die Krankheit übertragen können. Erste Krankheitsanzeichen treten etwa 1 Woche nach der Ansteckung auf. Sie beginnen mit hohem Fieber, Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Weitere Symptome sind anfänglich wässrig-klarer Augen- und Nasenausfluss, der im weiteren Verlauf dann zähflüssig-eitrig wird. Dieser Ausfluss ist in höchstem Maße ansteckend. Entweder unmittelbar anschließend, oder nach einer Phase der scheinbaren Erholung, können weitere Krankheitssymptome auftreten: Erbrechen, wässrig bis blutiger Durchfall (Darmform der Staupe) und/oder Husten, Atembeschwerden, Lungenentzündung (Lungenform der Staupe). Eine gefürchtete Komplikation ist die sog. nervöse Form der Staupe. Dabei verursacht das Staupevirus Schädigungen am Gehirn. Dies äußert sich in psychischen Veränderungen, vergleichbar dem Erscheinungsbild der Epilepsie wie Lähmungen, Krampfanfällen, Zittern und Gleichgewichtsstörungen. Der Schweregrad der verschiedenen Formen kann variieren. Die nervöse Form endet meist immer tödlich bzw. erfordert, dass der Hund aus tierschützerischen Gründen eingeschläfert werden muss.

Vorbeugung: Impfung

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Hepatitis

Auch bei Hunden gibt es eine ansteckende Virushepatitis. Auf den Menschen ist diese Infektionskrankheit nicht übertragbar. Ein direkter Kontakt zwischen Hunden ist bei der Ansteckung nicht immer erforderlich, weil das Virus lange ansteckend bleibt und so auch indirekt übertragen werden kann. Hunde, welche die Erkrankung überstanden haben, können noch monatelang Hepatitisviren ausscheiden und verbreiten. Die Krankheit beginnt, wie alle Virusinfektionen, mit Fieber, allgemeiner Mattigkeit, Appetitlosigkeit. Danach kommt es zu Augen- und Nasenausfluss (aus diesem Grund wurde die Krankheit früher oft mit Staupe verwechselt), Erbrechen, manchmal auch Durchfall und zu Schmerzen in der Lebergegend. Durch Leberschädigung können unter anderem Störungen in der Blutgerinnung verursacht werden. Daneben kann es bei dieser Erkrankung auch zu einer vorübergehenden Hornhauttrübung am Auge und zu chronischen Nierenschäden kommen. Schwerst erkrankte Hunde sterben unter Krämpfen, ohne vorher lange krank gewesen zu sein. Hunde, die überleben, zeigen verringerte Gewichtszunahme, oft bleibt eine chronische Hepatitis zurück.

Vorbeugung: Impfung

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Zwingerhusten

(Parainfluenza) ist eine hoch ansteckende Erkrankung der oberen Atemwege des Hundes. Die Nasenschleimhaut, der Kehlkopf, die Luftröhre und die Bronchien können betroffen sein. In seltenen Fällen kann es auch zu einer Lungenentzündung oder zu einer chronischen Bronchitis kommen. Im Anfangsstadium äußert sich die Krankheit meist oft nur unauffällig und unspezifisch mit allgemeiner Abgeschlagenheit des Tieres, mangelnder Leistungsfähigkeit, Fieber und einem trockenen, harten Husten. Später kommt es zu Veränderungen der Schleimhäute und andauerndem, quälend keuchendem Husten. Eine Behandlung ist dann oft aussichtslos. Der Zwingerhusten tritt meist auf, wenn viele Hunde auf engem Raum Kontakt haben (Hundeplatz, Agility, Hundepension,...), befällt aber auch Hunde die im Haus leben !!!

Seit dem Juni 2000 gibt es einen weiteren Impfstoff gegen Zwingerhusten auf dem Markt. Es handelt sich dabei um einen Lebend-impfstoff gegen das Parainfluenzavirus und gegen Bordetella bronchiseptica. Anders als alle anderen Impfungen wird dieser Impfstoff nicht durch eine Injektion unter die Haut, sondern in Form von Nasentropfen verabreicht. Dies bewirkt, dass in sehr kurzer Zeit in der Nase Antikörper gegen den Zwingerhusten gebildet werden. Da die Nase die wichtigste Eintrittspforte des Zwingerhustens ist, wird so eine Infektion gleich zu Beginn abgewehrt. Für Kurzentschlossene, die ihren Hund kurzfristig in ein Tierheim oder an eine Ausstellung bringen möchten, bringt der neue Impfstoff somit wesentliche Vorteile. Allerdings muss angefügt werden, dass der Hersteller des neuen Zwingerhusten-Lebendimpfstoffes nur für einen Schutz von mindestens drei Monaten garantiert. Demgegenüber beträgt der Schutz der herkömmlichen Zwingerhustenimpfung, gemäß Angaben des Herstellers, ein Jahr.

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Leptospirose

( auch Stuttgarter Hundeseuche oder Weilsche Krankheit) Diese Infektionskrankheiten werden durch bestimmte Bakterien hervorgerufen und können sowohl Tiere als auch Menschen betreffen. Die Erreger können in Pfützen überleben. Ratten und Mäuse sind Infektionsquellen bzw. scheiden infizierte Hunde die Erreger über lange Zeiträume mit dem Urin aus. Ein bis zwei Wochen nach der Infektion kommt es zur Erkrankung mit oft typischen, schwer zu deutenden Symptomen. In schweren Fällen beginnt die Krankheit mit plötzlicher Schwäche, Futterverweigerung, Erbrechen und Fieber. Atembeschwerden und vermehrter Durst sind, ebenso wie häufiger Harnabsatz, weitere Anzeichen. Bei manchen Hunden entwickelt sich eine Gelbsucht. Erkrankte Hunde haben Schmerzen bei Druck auf die Nierengegend. Meist bleibt ein chronischer Nierenschaden zurück.

Vorbeugung: Impfung

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Coronavirusinfektion

Hierbei handelt es sich um eine erst seit kurzem bekannte, hoch ansteckende Darminfektion die jedoch weltweit verbreitet sein dürfte. Die Krankheit kann Hunde jeden Alters befallen. Das Virus verursacht besonders bei jungen Hunden Fressunlust, wässrigen Durchfall mit Blutbeimengung und Erbrechen. Die Krankheit ist deshalb nur schwer von der Parvovirose zu unterscheiden, jedoch verläuft diese in der Regel weitaus schwerer. Die Ansteckung mit dem Coronavirus erfolgt durch Kontakt mit Kot, der von infizierten Hunden ausgeschieden wird. Es gibt noch keinen Impfstoff.

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Parvovirose

ist eine für Hunde tödliche Virusinfektion. Die Erreger dieser Krankheit werden von betroffenen Hunden millionenfach über einen längeren Zeitraum mit dem Kot ausgeschieden. Besonders gravierend ist dabei das Problem, dass die Erreger sehr langlebig sind. Die Erkrankung beginnt zunächst mit Fieber und Mattigkeit. Bald darauf stellt sich Erbrechen und schwerer, meist blutiger Durchfall ein. Bei sehr jungen Welpen kann die Infektion zum akuten Herztod führen, ohne dass die Welpen vorher Krankheitssymptome gezeigt haben. Erkrankte Hunde müssen umgehend in tierärztliche Intensivbehandlung. Da gegen das Virus selbst Medikamente unwirksam sind, kann es trotz intensiver Behandlung häufig Tod kommen. Bei Hunden die die Erkrankung überleben können dauerhafte Herzschäden zurückbleiben. Die Parvovirose wird gelegentlich auch als Katzenseuche bezeichnet. Eine Ansteckung durch Katzen ist ausgeschlossen jedoch können Hunde in seltenen Fällen als Ansteckungsquelle für Katzen fungieren. Neue Untersuchungsergebnisse haben gezeigt dass die zweimalige Impfung gegen Parvovirose in vielen Fällen nicht ausreicht, um Hunde sicher vor Parvovirose zu schützen. Daher wird zu einer frühen Parvoimpfung ab der 6. Woche und zu einer Nachimpfung in der 15. - 16. Lebenswoche geraten.

Vobeugung: Impfung

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Parasitenbefall beim Hund
Im Normalfall kommt das gesunde Immunsystems eines Hundes mit den Parasiten gut zu recht.
Nach neueren Erkenntnissen hat ein Hund nach einem Parasitenbefall eine stärkere Abwehrreaktion, wenn es zu einem erneuten Parasitenbefall kommt.

Was sind Parasiten
Parasiten sind Organismen.
Diese Parasiten, Organismen leben auf oder in dem Hund.
Sie ernähren sich vom Hund,  "Wirt" grenannt und können Ihm aber auch Schaden zufügen.

Größe der Parasiten beim Hund
Die Parasiten haben unterschiedliche Größen:
Darmbandwürmer - können mehrere Meter Länge haben
Hautmilben - sind für das menschliche Auge sichtbar
Einzeller - können nur mit dem Mikroskop erkannt werden

Vermehrung der Parasiten beim Hund
Die Parasiten leben auf oder im Hund,
vermehren und ernähren sich im Hund.

Behandlung eines Parasitenbefall beim Hund
Mit den geeigneten Medikamenten lässt sich ein Parasitenbefall des Hundes gut behandeln.

Vorbeugung eines Parasitenbefalls beim Hund
- Halsbänder
- trächtige Hündinnen ein paar Wochen vor der Geburt vom Tierarzt entwurmen lassen
- Kot des eigenen Hundes in öffentlichen Anlagen entfernen (vermindert Ansteckungsgefahr)

Ektoparasiten - Äußere Parasiten
Häufigste Ektoparasiten bei Hunden sind parasitäre Insekten oder spinnenartige Parasiten.
spinnenartige Parasiten sind z.B. Zecken diese Parasiten haben 8 Beine.
parasitäre Insekten sind z.B. Flöhe diese Parasiten haben 6 Beine.

Was sind Ektoparasiten?
Ektoparasiten sind äußere Parasiten beim Hund.
Wie z.B.:
- Läuse
- Flöhe
- Milben
- Zecken

Übertragung von Ektoparasiten
- durch direktem Kontakt (z.B. Hundeläuse)
- durch Kontakt mit Pflanzen/Gras (z.B. Zecken)
- durch Kontakt mit Wildtieren (z.B. Füchse)
- durch Übertragung von der Hündin auf die Welpen (z.B. Demox-Milben)

Anzeichen für ein Ektoparasiten Befall beim Hund
- Juckreiz
- Hautentzündungen
- rote Stellen und Erhebungen auf der Hundehaut
- Schuppenbildung
- Haarausfall
- Läuseeier sind im Fell des Hundes mit dem Auge zu erkennen

Therapiemöglichkeiten beim Ektoparasitenbefall bei Hunden
- Flohhalsbänder
- Zeckenhalsbänder
- Shampoo/Spray gegen Milben
- Tabletten

 

Endoparasiten - Innere Parasiten
Endoparasiten sind Organismen die in dem Hund leben und diesem Schaden zufügen.
Sie nisten sich oft in Leber, Herz, Niere, Lunge und Darm ein.

Was sind Endoparasiten?
Endoparasiten sind innere Parasiten (Würmer, Protozonen) beim Hund.
Wie z.B.:
- Bandwurm
- Herzwurm
- Herzwurm-Microfilarie
- Rundwurm
- Leishmanien-Protozonen
- Giardia-Trophozoit

Wo leben Endoparasiten
- Bandwurm im Dünndarm
- Herzwurm im Herz
- Herzwurm-Microfilarie im Blut
- Rundwurm im Dünndarm
- Leishmanien-Protozonen im Blut
- Giardia-Trophozoit im Dünndarm
- Hakenwurm im Dünndarm

Übertragung von Endoparasiten
- durch Übertragung von der Hündin auf die Welpen (Rundwurm,Hakenwurm)
- durch Stechmückenstiche (Herzwurm)
- durch Erdwürmer der Hund frist (Lungenwurm)
- durch Wasser an das die Zystenform des Parasiten/Oozysten enthält (Giardiose)
- durch Sandmückenstiche (Leishmanien)

Diagnosemöglichkeiten für ein Endoparasiten Befall beim Hund
- mikroskopische Untersuchung
- im Kot nachgewiesen
- Wurmteile im Kot oder am After des Hundes
- im Blut nachgewiesen

Therapiemöglichkeiten beim Endoparasitenbefall bei Hunden
- Entwurmungsmittel
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